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Casarsa della Delizia, Valvasone/Arzene

Pier Paolo Pasolini


Er zählt zu den bedeutendsten intellektuellen und künstlerischen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, ein Romanautor, Dichter, Linguist, Dramatiker, Verleger und Cineast, Pasolinis Wurzeln liegen im Friaul, in Casarsa, der Geburtsstadt seiner Mutter Susanna und ein Schutz-Ort während des zweiten Weltkriegs, wo er nach dem Beispiel der Provenzalen eine kleineAkademie der friaulischen Sprache gründete und wo er nach dem Trauerzug, der bei der Kirche Santa Croce startete, begraben wurde. (Der Link, den Sie öffnen wollen, ist vielleicht nicht ins Deutsch übersetzt.)

Die in Casarsa verbrachten Jahre kennzeichneten auch den Beginn der öffentlichen Arbeit von Pasolini in der Rolle des Lehrers:  1944 schließlich, auf dem Höhepunkt des Kriegs, flüchteten Pasolini und seine Mutter in einen alten Getreidespeicher im Ortsteil Versutta, um der Gefahr der Bombenangriffe der Alliierten zu entgehen. Dort richteten sie provisorisch zwischen Heu und Landwirtschaftsgeräten zum Glück für die Kinder und Jugendlichen, die die Einrichtungen der nahe gelegenen Orte nicht erreichen konnten, eine Schule ein. 
Jedoch wurden die Felder und Gassen des kleinen friaulischen Dorfs, in dem der Dichter häufig seine langen Spaziergänge oder Radtouren beendete, zu einem Schauplatz anderer „Abenteuer“ des jungen Pasolini: im Jahr 1943 war es nämlich er, der zu dieser Zeit mit einigen Experimenten in der Ölmalerei und dem Zeichnen mit China-Tusche befasst war, der auf Anregung seines Freundes und Malers Rico De Rocco, einige Zwiebeln an die Mauern der kleinen Kirche Sant’Antonio Abate rieb und so einen Teil der Fresken aus dem 14. Jahrhundert der Schule Giottos auftauchen ließ, die unter dem scheinbar unbedeutendem Putz versteckt waren.

Von 1947 bis 1949 unterrichtete Pasolini an der staatlichen Mittelschule von Valvasone, einem Ableger der Mittelschule von Pordenone.
Der Kulturliebhaber Pasolini ließ sich von der Geschichte des in der Kirche Santa Croce aufbewahrten Gedenksteins faszinieren, der von dem Gelübde an die Madonna aus dem Jahr 1529 nach der überstandenen Gefahr durch die Türken erinnert. Er inspirierte ihn zu dem Theaterstück „I Turcs tal Friul” (Die Türken im Friaul), ein zeitloses Fresko der Seele und der ländlichen Gesellschaft, das zum ersten Mal postum im Jahr 1976 aufgeführt wurde.

Werke von und über Pier Paolo Pasolini (Der Link, den Sie öffnen wollen, ist vielleicht nicht ins Deutsch übersetzt.)

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