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Erste Gänge


Beim ersten Gang sind die Suppen die Hauptdarsteller und die sie bezeichnenden Zutaten sind die Produkte des Gartens und der Saison (Kartoffeln, Erbsen, Zucchini).

Ein einfaches Gericht, das an das bäuerliche Leben erinnert, das von der Arbeit auf den Feldern gekennzeichnet ist und durch einen heißen Teller Eintopf erwärmt wird. Auch heute, obwohl der Lebensrhythmus deutlich anders ist, charakterisieren die Eintöpfe und die Gemüsesuppen vor allem die Abende der Familien Pordenones.  Aus allen sticht der Bohneneintopf hervor, der ziemlich sämig serviert wird, mit ein wenig Olivenöl, etwas grob gemahlenem Pfeffer oder geriebenem Käse. Je nach Region wird er mit ganzen Bohnen, mit Gerste oder Nudeln angeboten (als die sogenannte Pasta e fasioi).

Ein weiteres typisches Gericht der Winterabende ist die Panada, eine Brotsuppe, die mit Fenchelsamen serviert wird. Nicht zu verpassen sind die Gnocchi, die auch mit Kürbis zubereitet werden und zu denen hervorragend der Sugo de rassa (Entensauce) passt.

Auch fehlt es nicht an Risottos, die erst jüngst hinzukamen. Besonders charakteristisch ist das Risotto mit Grisol oder Scolpit (Frühlingskräuter) und das mit Erbsen (Risi e bisi). Es sind aber auch die mit Kürbis, Wirsing, Salsiccia, Pilzen oder Geflügelleber zu kosten.

Die klassischen Nudelgerichte werden mit dem Tocio (verschiedene Fleischsaucen) oder mit Ragù serviert, das aus zerbröselter Salami, Salsiccia oder Cotechino erhalten wird. Dazu kommen die besser bekannten, die mit Pilzen oder Wildsaucen serviert werden. Hervorzuheben sind die Bigoi in salsa, dicke Spaghetti, serviert mit Sardele (kleine Sardellen) in Öl, die traditionell in der Fastenzeit angeboten werden.

(Quelle: Touring Club Italiano “Pordenone e provincia” – Autor: Michela Zin)




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