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Vorspeisen


Eine gedeckte Tafel wäre die Qual der Wahl. Angefangen bei den Vorspeisen, ein erst vor Kurzem in die typische Küche Pordenones aufgenommenes Gericht, die in der Vergangenheit zu bäuerlich und arm war, um sich solch einen Luxus zu erlauben.

Es sind die Jahreszeiten, die die Speisen zum Auftakt charakterisieren. In Öl und Essig Eingemachtes mit dem klassischen Gemüse aus dem Garten: Auberginen, Zucchini, Paprika, Gurken, Radicchio, Tomaten, aber auch einige besondere Produkte vom Land, wie Löwenzahn, Bergradicchio oder Wildspargel.

Stets raffiniert und sehr geschätzt sind die in Öl eingelegten Pilze, insbesondere die Steinpilze. Sie werden mit den unterschiedlichen Aufschnittsorten kombiniert (Soppressa, Salami, Ossocollo, Pancetta, Linguale, Lardo, Coppa) oder mit Brusaule, den charakteristischen Streifen geräuchertes Dörrfleisch des Valcellina.

Besonders typisch ist der Muset (gekochter Cotechino), der auf warmem Brot mit einer feinen Schicht Kren (geriebener Meerrettich), oder auf gerösteter Polenta serviert wird. Eine optimale Alternative stellt eine Scheibe in Essig gegarter Salami, serviert mit dem Cao (Milchrahm) dar.

Jedoch absolut nicht zu verpassen ist die Peta oder Pitina oder Petucia, die ihren Namen je nach Herstellungsgebiet ändert, die jedoch grundsätzlich die typische runde Form eines Fleischklößchens beibehält. Sie ist ein Unikum (vor Kurzem wiederentdeckt und auch dank des Presidio Slow Food wieder anerkannt), bestehend aus einer Mischung von gehacktem Ziegen- und Schafsfleisch mit der Zugabe von Reh- oder Gamsfleisch, Rind- und Schweinefleisch, abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Fenchel und Wildkräutern, in kleinen Formen und bedeckt von einer dünnen Schicht Maismehl. Hervorragend, wenn sie nach dem Braten in der Pfanne mit etwas Butter auf weicher Polenta serviert werden. Sie sind auch eine optimale Basis für Risottos, Nudelgerichte und Pizza.

Hervorzuheben sind auch die Produkte eines der damals auf den Höfen am meisten vorkommenden Tiere: der Gans (Salami, Schinken und vor allem Gänsebrust).

(Quelle: Touring Club Italiano “Pordenone e provincia” – Autor: Michela Zin)




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